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01Wissenschaft

Wie unsere Ernährung unsere Psyche beeinflusst

Im Clasen-Talk spricht Ernährungs-Doc Matthias Riedl über den Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit. Viele Menschen essen sich in Depressionen und Ängste.

Anna Müller4. Juli 20262 Min. Lesezeit

### Die Verbindung zwischen Ernährung und Psyche Wenn du schon mal das Gefühl hattest, dass deine Stimmung schwankt, könnte das weniger mit deinem Alltag zu tun haben, als du denkst.

Ernährungs-Doc Matthias Riedl erklärt im Clasen-Talk, dass viele von uns sich durch unsere Essgewohnheiten depressiv oder ängstlich "essen". Aber was bedeutet das genau? Hier geht’s darum, wie die Wahl unserer Nahrungsmittel direkt unsere emotionalen Zustände beeinflussen kann.

Versteckte Zuckerfallen vermeiden

Zucker ist nicht nur schlecht für die Zähne, sondern kann auch die Stimmung drücken. Viele verarbeitete Lebensmittel enthalten mehr Zucker, als du vielleicht ahnst.

  • Schau dir die Nährwertangaben genau an.
  • Meide Getränke mit hohem Zuckergehalt.
  • Setze auf natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Früchte.
    Du wirst schnell merken, wie sich dein Wohlbefinden verbessert, wenn du den Zuckerkonsum reduzierst.

Nährstoffe für das Gehirn

Bestimmte Nährstoffe sind entscheidend für unsere geistige Gesundheit. Omega-3-Fettsäuren beispielsweise, die in fettem Fisch, Walnüssen und Chiasamen vorkommen, fördern die Gesundheit des Gehirns. Ebenso wichtig sind Vitamine aus der B-Gruppe, die häufig in Vollkornprodukten, Eiern und grünem Gemüse zu finden sind.

  • Integriere mehr Fisch in deine Mahlzeiten.
  • Wähle Vollkornprodukte statt Weißmehl.
  • Iss regelmäßig Obst und Gemüse. Du könntest überrascht sein, wie sehr sich deine Stimmung verbessert, wenn du auf deine Nährstoffaufnahme achtest.

Fermentierte Lebensmittel für den Darm

Hast du schon mal von der sogenannten "Darm-Hirn-Achse" gehört? Diese beschreibt den Zusammenhang zwischen unserem Darm und unserem Gehirn. Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut und Kimchi können helfen, die gute Darmflora zu fördern. Ein gesunder Darm steht in direktem Zusammenhang mit einer besseren psychischen Gesundheit.

  • Versuche, jeden Tag eine Portion fermentierte Lebensmittel zu essen.
  • Teste verschiedene Sorten, um herauszufinden, was dir schmeckt.
    Ein gesunder Darm führt nicht nur zu besserer Verdauung, sondern kann auch deine Stimmung heben.

Stressabbau durch bewusste Ernährung

Essen sollte nicht nur Nahrungsaufnahme sein, sondern auch Genuss. Oft essen wir unter Stress oder aus Langeweile. Riedl empfiehlt, bewusster zu essen, um das Essverhalten zu verbessern und einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit zu erzielen.

  • Nimm dir Zeit für deine Mahlzeiten.
  • Vermeide Ablenkungen wie das Handy während des Essens.
  • Achte auf die Aromen und Texturen deines Essens. Bewusste Ernährung kann helfen, die Verbindung zu deinem Essen und deinem Körper zu stärken.

Vermeide Ernährungstrends

Klar, Ernährungstrends sind überall, aber nicht jede Diät ist für jeden geeignet. Riedl warnt davor, blind jedem neuen Trend zu folgen, da er oft mehr schadet als nützt.

  • Prüfe die Wissenschaft hinter dem Trend.
  • Sprich mit einem Ernährungsberater, bevor du große Änderungen vornimmst.
  • Höre auf deinen Körper und seine Bedürfnisse. Es ist wichtig, individuell passende Ernährungskonzepte zu finden und nicht einfach nach dem neuesten Trend zu gehen.

Fazit zum Clasen-Talk mit Riedl

Denke beim nächsten Mal, wenn du zum Snack greifst, darüber nach, was du da wirklich isst. Deine Ernährung kann einen großen Einfluss auf deine psychische Gesundheit haben. Matthias Riedls Empfehlungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um unsere Stimmung durch gute Essgewohnheiten zu verbessern. Es geht nicht nur darum, was wir essen, sondern auch um die Art und Weise, wie wir essen. Kümmer dich um deinen Körper und deinen Geist – sie werden es dir danken!

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